Planung einer Bambushecke Bodenvorbereitung und Pflanzung

Bodenvorbereitung und Pflanzung

Die Bodenvorbereitung ist wichtig für eine gesunde Entwicklung der Pflanze. Bambus liebt besonders humosen, lockeren und durchlässigen Boden, gedeiht aber auch in schwererem oder sandigem Substrat. Leicht saure Böden sind besser als neutrale. Probleme bereiten wegen der Gefahr von Staunässe verdichtete Böden. Hier sollten Sie den Boden ausreichend lockern, eventuell etwas erhöht pflanzen oder sogar eine Drainage einbauen.

Das ausgehobene Pflanzloch sollte doppelt so groß wie der Wurzelballen sein. Gut abgelagerter Rindermist (ca. 15 Kilo je Quadratmeter) oder getrockneter bzw. gekörnter Rinderdung kann untergearbeitet werden. Vor der Pflanzung sollte der Wurzelballen ausgiebig in Wasser getaucht werden und auch nach der Pflanzung sollten Sie die gesamte Pflanzstelle ausgiebig wässern um den Wurzelballen einzuschlämmen.  

Erwähnen sollte man noch, dass jede Bodenbearbeitung in der Nähe der Pflanze Beschädigungen des Wurzelsystem bzw. des Rhizomgeflechts nach sich ziehen könnte. Dies würde dann unweigerlich zur Schwächung der Pflanze führen.

Bei der Verwendung von Rindenmulch als Unkrautschutz um die Pflanze herum sollten sie bedenken, dass bei der Zersetzung des Rindenmulches durch Mikroorganismen viel Stickstoff verbraucht wird. Da aber  Stickstoff für das Wachstum benötigt wird, sollten sie entweder auf Rindenmulch verzichten oder aber Stickstoff durch Düngung zuführen.

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