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Phyllostachys

Phyllostachys aureosulcata Spectabilis
Phyllostachys aureosulcata Spectabilis erkennt man an seinem grünen Sulcus.

Bambus der Gattung Phyllostachys gehört der Gruppe von Bambuspflanzen an, die für die Gartengestaltung in Europa von großer Bedeutung sind. Auf Grund ihrer Halmstärken und -farben gehören sie zu den schönsten und faszinierendsten Bambussen.

Herkunft

Die Bambusse der Gattung Phyllostachys stammen aus dem gemäßigten asiatischen Raum. Sie zählen zu den weltweit verbreitesten und winterhärtesten Bambussen. Durch die lange Kultur ist es aber schwierig, eine genaue Landes- oder Regionszuweisung vorzunehmen. Oftmals ist es so, dass durch Mutationen, bei den in Kultur befindlichen Phyllostachys, neue Formen entstanden sind. Aber auch durch die Blüte und damit verbunden dem Auftreten neuer Sämlinge, läßt sich eine genaue Herkunft nicht immer bestimmen.

Standortansprüche

Phyllostachys lieben einen sonnigen bis halbschattigen Platz für eine kraftvolle Entwicklung. Je höher die Wärmesumme ist desto besser. In sehr kalten Regionen wäre ein schattiger Platz im Winter optimal, um ihn bei langen Frostperioden vor Frosttrocknis zu schützen.

Als vorteilhaft haben sich auch Standorte mit einem hohen Grundwasserstand (keine Staunässe!!!), an einem Bach oder Teich erwiesen. Bei solchen Standorten kann sich die Pflanze selbständig versorgen. Sie wird es einem mit einem imposanten Wachstum danken.

Bildergalerie
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Rhizomwachstum

Phyllostachys bildet lange unterirdische Rhizome (leptomorphes Rhizom, Ausläufer). Aus den Knospen, die sich an den Rhizomen zeigen, treiben dann im Frühsommer bis zum Sommer die neuen Halme. Die dicken Halme treiben aus vergleichsweise dünnen Rhizomen hervor. An einigen Knospen bilden sich aber auch neue Rhizomstränge, die im Laufe der Jahre ein umfangreiches Rhizomgeflecht ausbilden. Aus diesem Grund sollte bei Pflanzung eines Phyllostachys nicht auf eine Rhizomsperre verzichtet werden.

Neue Sprosse von Phyllostachys.
Neue Sprosse von Phyllostachys.

Höhenwachstum

Die neuen Halme von Phyllostachys kommen in ihrer endgültigen Halmdicke aus dem Erdboden und schieben sich dann teleskopartig nach oben. Innerhalb von ca. sechs Wochen ist der neue Halm dann ausgewachsen. Nachträglich findet kein Dicken-oder Höhenwachstum mehr statt. In der dann folgenden Zeit beblättert sich der neue Halm und härtet vor dem kommenden Winter aus.

In der nächsten Vegetationsperiode erfolgt der gleiche Ablauf. Das Dicken- und Höhenwachstum hat nun um den Faktor x zugenommen. Abhängig ist dies von den pflegerischen Maßnahmen und den Standortfaktoren. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Bambus seine endgültige Höhe erreicht hat.

Verwendung von Phyllostachys

Der vermehrte Einsatz von Phyllostachys in unseren Gärten lässt sich wohl von seinem hohen Zierwert ableiten. Das Windspiel und das Rauschen der oftmals großen Blätter versetzt den Gartenbesitzer in eine exotische Welt.

Sei es als Solitärbambus, Bambushain, Bambushecke oder aber als Einsatz im Kübel, Bambus wird neben der ästhetischen Komponente immer auch zweckorientiert eingesetzt. Sicht-, Wind- oder Lärmschutz spiegeln einige Anwendungsmöglichkeiten wieder. Der Einsatz von Phyllostachys zur Hangbefestigung findet, bedingt durch die teppichartige Ausbildung des Rhizomwerks, immer mehr Freunde.