Bambus im Kübel als Sichtschutz auf der Terrasse Bambus als Sichtschutz auf dem Balkon Bambus als Sichtschutz für die Gastronomie

Bambus im Kübel als Sichtschutz auf der Terrasse

Wer über eine Terrasse im Garten verfügt, möchte sich ungern auf den Teller schauen lassen. Man möchte einfach entspannen und allein der Gedanke, beobachtet zu werden, wirkt störend. Eine Terrasse kann mit Bambus in Kübeln sehr gut vor neugierigen Blicken geschützt werden.

Es ist deshalb sinnig, einen schönen und effektiven Terrassensichtschutz zu installieren. Eine hervorragende Möglichkeit, auch für kleinste Gärten, ist Bambus im Kübel. Einzeln im Topf, oder sogar als kleine Sichschutzhecke in Kübeln. Die Kunst hierbei ist es, Sichtachsen zu schaffen bzw. zu erhalten und trotzdem zu verstecken, was versteckt werden soll. Kein ganz leichtes Unterfangen, aber mit mobilem Bambussichtschutz im Kübel lassen sich Planungsfehler auch im Nachhinein noch leicht korrigieren. Meistens merkt man erst in der Anwendung vor Ort, wo der Sichtschutz wirklich benötigt wird.

Erfreulicherweise gibt es inzwischen eine Vielzahl von äußerst dekorativen Kübeln, die die Terrasse zu einer echten Wohlfühloase werden lassen. Bei der Auswahl sollte man zwei Aspekte in Einklang bringen. Zum einen sollte der Kübel groß sein (möglichst über 60 Liter), zum anderen muss er auch noch händelbar bleiben.

Phyllostachys Aurea in Kübeln bildet eine Bambushecke.
Phyllostachys Aurea in Kübeln bildet eine Bambushecke.

"Kübelbambusse" werden im Hinblick auf Endhöhe und Halmdicke selbstverständlich nicht die Ausmaße von frei ausgepflanzten Exemplaren erreichen. Aber bei entsprechender Pflege kann Sichtschutz bis zu einer Höhe von fünf Metern erreicht werden. Wie bei allen Kübelpflanzen werden auch bei Bambuspflanzen Wasser- und Nährstoffmängel eher auftreten als bei ausgepflanzten Bambussen. Deshalb sollten alle Pflegemaßnahmen (Wässerung, Düngung) im Hinblick auf ein optimales Wachstum verlässlich ausgeführt werden. Aber keine Sorge, Bambus ist hart im Nehmen und wird den ein oder anderen Fauxpas leicht verkraften.
 
In Abhängigkeit von der gewählten Sorte wird der Ausbreitungsdrang der Pflanze den Kübel mehr oder weniger schnell mit Rhizomen ausfüllen. Dann sollte der Bambus geteilt und der freiwerdende Platz mit frischer Erde aufgefüllt werden. Als vorteilhaft hat sich erwiesen, Kübel zu verwenden, die nach oben hin breiter werden. So lässt sich der Bambus leicht und ohne Beschädigung des oftmals teuren Kübels zur Teilung herausnehmen.

Bei der Preparation des Kübels geht man wie folgt vor: Zunächst müssen Wasserabzugslöcher in den Boden des Kübel gebohrt werden, denn Staunässe ist der sichere Tod des Bambus! Bei Phyllostachys sollten die Löcher nicht größer als 5 mm und bei bodendeckenden Sorten 3 mm sein, um ein Ausbrechen der Rhizome zu verhindern. Erst schüttet man eine staunässe verhindernde Drainageschicht (Seramis, Hydrokugeln oder Kies) in den Kübel und legt darauf ein Zuschlemmvlies. Abschließend füllt man den Kübel mit humusreicher Erde auf.

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