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Fargesia

Spektakulärer Neuaustrieb bei Fargesia robusta 'Campbell'.
Spektakulärer Neuaustrieb bei Fargesia robusta 'Campbell'.

Fargesia ist der nördlich der Alpen am häufigsten gepflanzte Bambus im Garten. Der horstige Wuchs von Fargesia, seine hohe Frosthärte und seine ganzjährige immergrüne Belaubung machen ihn zur idealen Pflanze für unsere Gärten.

Herkunft von Fargesia

Die meisten Fargesien, die für das Klima in Mitteleuropa geeignet sind stammen aus den Bergregionen des westlichen Chinas. Sie wachsen dort in lichten Wäldern, aber auch an sonnenzugewandten Berghängen bis in Höhen von 3500 m. 

Standortansprüche

Die meisten Fargesien gedeihen an einem halbschattigen Platz. Die Einfuhr neuerer Fargiesien und die bisherige Selektion von Sämlingen des alten Gartenbambusses Fargesia murielae hat inzwischen Sorten hervorgebracht, die eine gute Sonnentoleranz aufweisen. Sicherlich wird man für fast jeden Standort eine geeignete Bambuspflanze der Gattung Fargesia finden. Alle Fargesia-Arten lieben einen humosen, durchlässigen Boden. Der ideale ph-Wert liegt bei 6,5. Staunässe wird unter keinen Umständen toleriert und würde zum Absterben führen.

Rhizom von Fargesia robusta 'Wolong'
Rhizom von Fargesia robusta 'Wolong'

Horstiges Wachstum von Fargesia

Alle Fargesia-Arten haben ein horstiges Wachstum (pachymorphes Rhizom). Die neuen Halme entspringen einer unterirdischen Knospe und kommen fünf bis fünfzehn Zentimeter, kreisförmig angeordnet, von der Basis der Pflanze empor. So werden viele eng aneinander stehende Halme produziert. Der Bambusbesitzer kann sicher sein, dass es nicht zu Neuaustrieben in unerwünschten Regionen des Gartens kommt. Es werden niemals lange Wurzelausläufer gebildet. 

Bei dem Rhizomgeflecht von Fargesia handelt es sich um eine andere Rhizomstruktur wie bei Phyllostachys, die lange Rhizome aussenden und neue Halme in unterschiedlichen Abständen produzieren. Deshalb sei nochmals erwähnt, dass man Fargesia immer ohne Rhizomsperre oder Maurerkübel pflanzt.

Sehr schön sieht man die zahlreichen und dichtstehenden Neutriebe bei Fargesia.

Fargesias Höhenwachstum

Bambus der Gattung Fargesia kann in unseren Breitengeraden Höhen von 1,5 m bis 6 m erreichen. Dabei können sich Halmstärken von bis ca. 2,5 cm ausbilden. Die neuen Halme von Fargesia schieben sich innerhalb weniger Wochen empor und beblättern sich zumeist noch im Sommer bis Herbst.

Bei einigen Bambusarten und ungünstigem herbstlichen Witterungsverlauf, überwintern die Halme ohne Beblätterung. Sie bekommen dann im zeitigen Frühjahr ihr dichtes Blattwerk. Der Zuwachs ist sicherlich abhängig von der Sorte und der Größe des Bambusses. Man kann bei guter Pflege von einem Viertel bis zu einem Drittel der bisherigen Höhe ausgehen.

Verwendung von Fargesia

Der Einsatz von Fargesia in unseren Gärten kennt viele Gesichter. Beeindruckende Solitärbambusse können schöne Akzente in großen Gärten oder Parks darstellen. Blickdichte Bambushecken, die auch als attraktive Formschnitthecken gestaltet werden können, blocken neugieriege Blicke ab und schaffen so Sichtschutz und Privatsphäre in unserem heimischen Bereich. Immer häufiger ist die Verwendung von Bambus im Kübel anzutreffen, der die Terrasse oder auch den Balkon verschönert.

Die Bambusbörse hegt die Hoffnung, dass diese Gattung Bambus die Skepsis und Befürchtungen im Zusammenhang mit der Pflanzung von Bambus vertreiben kann. Fargesien sind in der Lage, den Weg zu mehr Akzeptanz gegenüber Bambus zu ebnen.